e-Medikation-es geht los!

 

Start der drei e-Medikations-Pilotprojekte

Heute morgen versammelten sich der Gesundheitsminister Alois Stöger, PVÖ-Präsident Karl Blecha, Seniorenbund-Obman Andreas Khol, Chef des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger Hans Jörg Schelling und der Präsident der Österreichischen Apothekerkammer Heinrich Burggasser in der Alpha-Apotheke in Wien-Donaustadt, um gemeinsam den Startschuss für die drei e-Medikations-Pilotprojekte in Österreich zu geben.

"e-Medikation" heißt vom Arzt verordnete oder vom Apotheker rezeptfrei erhältliche Medikamente werden elektronisch erfasst. Damit können Wechselwirkungen leichter überprüft und bereits bei der Verordnung berücksichtigt werden. Gleichzeitig werden auch Mehrfachverordnungen vermieden, die in manchen Fällen eine gesundheitliche Gefahr für die PatientInnen darstellen können.

PVÖ-Präsident Karl Blecha: "Weil neben dem vom Arzt oder Ärztin verschriebenen Arzneimitteln immer mehr rezeptfreie Arzneimittel in der Apotheke besorgt werden, ist die Prüfung von unerwünschten Wechselwirkungen durch die e-Medikation gerade für ältere Menschen besonders wichtig!"

Eine aktuelle Liste der teilnehmenden und bereits mit der e-Medikations-Software ausgestatteten ÄrztInnen / Ärzte und Apotheken wird ab Pilotstart im Internet unter www.chipkarte.at/e- medikation veröffentlicht und laufend aktualisiert. Informationen zum Stand der bereits ausgestatteten ÄrztInnen und Apotheken sind auch bei der e-card Serviceline unter 050124 3311 zu erfragen. Die teilnehmenden Arztordinationen, Apotheken und Spitäler werden außerdem mit gut sichtbaren Türklebern gekennzeichnet.

Teilnahme für PatientInnen: Freiwillig und kostenlos
Die Teilnahme an e-Medikation ist freiwillig und nur mit Zustimmung der Patientin/des Patienten möglich. Aus gesetzlichen Gründen ist eine unterschriebene Zustimmungserklärung notwendig. Sie muss einmalig vor der erstmaligen Nutzung ausgefüllt und abgeben werden und kann jederzeit widerrufen werden. Damit bestätigt der Teilnehmer, dass Ärztinnen/Ärzte oder Apothekerinnen/Apotheker ihre Medikamentendaten nach genauen Regeln ansehen und ergänzen dürfen.

Wie funktioniert e-Medikation?
Jede/jeder teilnehmende Patientin/Patient erhält ein "Arzneimittelkonto". Darin werden die ärztlich verordneten und in der Apotheke bezogenen Arzneimittel für die Dauer der Einnahme und sechs Monate danach gespeichert. Die Ärztin/der Arzt kann bei einer neuen Verordnung die aktuellen Daten abrufen und die neue Medikation entsprechend prüfen. Durch Stecken der e-card ist eine Prüfung auch in Apotheken möglich.

Sicherer Zugriff durch e-card
Die technische Basis für e-Medikation bildet das hoch sichere e-card-System, wobei die persönlichen Arzneimitteldaten nicht auf der e-card selbst, sondern in einem Arzneimittelkonto gespeichert werden. Die e-card des Patienten dient dabei als Zugangs-Schlüssel zu den Arzneimitteldaten. Auf der e-card selbst werden keine Arzneimitteldaten gespeichert.

 

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