Neue Bundesregierung startet mit zwei Fünfern

Blachfellner: Ende für Rauchverbot und Aktion 20.000 als schwere Fehler


„Neben der Aufhebung des Rauchverbots ist das vorläufige Aus für die Aktion 20.000 das bereits 2. Nichtgenügend für diese neue Bundesregierung“, kritisiert heute, Mittwoch, der Landespräsident des Salzburger Pensionistenverbandes Walter Blachfellner. Der Pongau war bekanntlich Modellbezirk für die Aktion 20.000, die älteren Langzeitarbeitslosen eine neue Chance für den Wiedereinstieg ins Berufsleben geboten hat.



Walter Blachfellner, Landespräsident des Salzburger Pensionistenverbandes, kritisiert die türkis-blaue Regierung für das Aus des Rauchverbotes und der Aktion 20.000. (Foto: Neumayr/Leo)
(Bildnachweis: Neumayr/Leo)


„Immer wieder sprechen mich ältere Menschen in meinem Heimatbezirk auf diese unsoziale Maßnahme von Kurz, Strache und Co. an“, schildert Blachfellner. Viele hätten in ihrer Verwandtschaft oder im Freundeskreis Betroffene, die zwar auf eine lange berufliche Erfahrung verweisen könnten, aber als Arbeitslose über 55 leider zum „alten Eisen“ gehören würden.

„Die Aktion 20.000 wurde nach harten Verhandlungen mit dem damaligen Koalitionspartner von der Vorgängerregierung endlich umgesetzt. Arbeitsplätze in Gemeinden, zum Beispiel in Bischofshofen, über gemeinnützige Trägervereine und in Unternehmen im Bezirk wurden geschaffen. Das Aus der Aktion kommt nach wenigen Monaten – viel zu früh und ohne Rücksicht auf die Betroffenen. Das ist ein schwerer Fehler“, findet Blachfellner.

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