Warum schließt Strache so viele Frauen aus?

Blachfellner begrüßt Vorstoß in Sachen höherer Mindestpension, kritisiert aber soziale Treffsicherheit und will Pensionen an die gestiegenen Lebenshaltungskosten und Mieten anpassen


„Der Plan von Vizekanzler Strache, die Mindestpension auf 1.200 Euro netto nach 40 Beitragsjahren zu erhöhen, klingt gut, schließt aber zu viele - vor allem Frauen mit Kinderbetreuungsjahren oder im Handel - aus", kritisiert heute, Montag, Walter Blachfellner, Landespräsident des Salzburger Pensionistenverbandes.

Frauen, die Kinder betreut haben, im Handel beschäftigt sind und eine geringe Pension haben, bringen 40 Beitragsjahre oft nicht zusammen. „Warum schließt Vizekanzler Strache so viele Frauen aus und wie viele Menschen sind von seiner 1.200-Euro- Ankündigung wirklich betroffen?", will Blachfellner wissen und erinnert an die Forderung des Pensionistenverbandes, Ehepaaren ab 30 Beitragsjahren 1.500 Euro Mindestpension auszuzahlen.

 

Die Inflationsrate lag im Jänner und Februar 2018 jeweils bei rund 1,8%. Die Kosten für den täglichen Einkauf wie Lebensmittel und die Mieten verteuerten sich aber um rund das Doppelte. Vor allem die Mieten sind Preistreiber. „Wir vom Pensionistenverband fordern daher eine realistische Pensionserhöhung, weil die Lebenshaltungskosten und die Mieten deutlich nach oben gegangen sind", schließt Blachfellner.

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