Unsere heurige Frühjahrsreise führte uns auf die griechische Insel Kreta.
Die uns zugeteilte Reiseleiterin vor Ort übermittelte uns mit ihrem gepflegten Deutsch und mit viel Charme und Höflichkeit ihr Wissen über die minoische Kultur und über Brauchtum und Lebensweise der Kreter.


Es begann mit einem besonderen Erlebnis, dem Begrüßungsfest im Palladium. Bei griechischer Musik brachte uns eine einheimische Tanzgruppe kretische Tänze mit akrobatischen Einlagen in ihrer Nationaltracht dar. Mit Bombenstimmung sangen wir alle nach Udo Jürgens Lied „Griechischer Wein“ und schwangen unsere Fähnchen dazu. Ein wunderschöner Tag ging zu Ende.

Der zweite Tag führte uns in den Süden Kretas. Zaros mit der ausgezeichneten Quelle vom Idagebirge bietet Süßwasser mit einer Forellenzucht. Wir besuchten das berühmte Dorf von Matula mit seinen Felswohnungen, ein Hippie-Paradies der 70er Jahre.
Danach ging es weiter zum Kloster Panagia Kalyviani, das 1927 der Jungfrau Maria geweiht wurde und von 35 Nonnen geführt wird. Das Kloster beherbergt ein Waisenhaus, ein Pflegeheim, einen Kindergarten, eine Volks- und eine Hauswirtschaftsschule sowie Textil- und Strickwerkstätten.

Die Hauptstadt Herakleon beeindruckte uns mit ihrem historischen Zentrum, den marktähnlichen Geschäften, mit seinen Cafes und dem Hafen mit der Festung Koules. Am Nachmittag stand das Wunder des minoischen Palasts von Knossos, eine der meistbesuchten antiken Ausgrabungsstätte Europas, am Programm. Der Palast wurde 2000 Jahre v.Chr. erbaut und umfasste 1.300 bis 1.400 Räume des sagenumworbenen Königs Minos.

Weiter ging die Reise entlang der Küstenstraße in den Westen von Kreta. Das Dorf Fodele liegt inmitten eines fruchtbaren Tales mit Orangenhainen und dem Geburtsort des Malers EL Greco.
In der zweitgrößten Stadt Chania besuchten wir die große Markthalle mit ihrer Vielfalt von lokalen Produkten. Die traumhafte Promenade führt entlang des Hafens und ist flankiert von bunten venezianischen Häusern. Rethymno hat eine liebliche Altstadt mit blumengeschmückten Gassen, Cafes und dem venezianischen Hafen mit Blick auf die Burg Fortezza.

Am fünften Tag stand die Insel Spinalonga am Programm. Der Bootsausflug auf die Lebra Insel war sehr beeindruckend. Wir umrundeten diese und besichtigten dort die kleine Kirche, Wohnhäuser, die Schule und vieles mehr. Der letzte Kranke verließ Spinalonga im Jahre 1957. Agios Nikolaos, die moderne Hauptstadt des östlichen Kretas, ist heute durch einen kleinen Süßwassersee und den Kanal mit dem Meer verbunden. Der Ort bietet eine Fußgängerzone mit vielen Cafes und wird von gutsituierten Gästen besucht.

Der Besuch einer Töpferei, in der heute noch mit jahrhundertealter Technik getöpfert wird, war ein Erlebnis. Weiter ging die Reise zum ältesten Kloster Kretas – Agarathaos. Das Kloster, das von 13 Mönchen geführt wird, wurde um einen Granatapfelbaum gebaut, unter dem eine Ikone der Gottesmutter gefunden wurde. Natürlich durfte der Ausflug zu den Windmühlen auf 850 m Höhe und der Lassithi Hochebene mit dem Dikti Gebirge nicht fehlen. Wir genossen die herrliche Aussicht und die Rückfahrt auf der Hochebene.

Es war eine wunderschöne Reise mit viel kulturellen und kulinarischen Eindrücken, die viel zu schnell zu Ende ging!

LO Danke Renate Kirchner für den schönen Reisebericht

Ein Dank an unsere Reiseleiterin Renate Kirchner!

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