Kostelka zur Pensionsanpassung: „Es galt, Altersarmut zu vermeiden!“

Ausgleichszulage auf 1.000 Euro ist „Meilenstein“ – Abschleifung von 3,5 auf 1,5 Prozent zu steil.

Er habe sich bei den Gesprächen über die Pensionsanpassung zum Ziel gesetzt, Altersarmut zu vermeiden und sich daher besonders für eine stärkere Anhebung der niedrigen Pensionen eingesetzt. "Mit 3,5 Prozent für Pensionen bis 1.000 Euro ist das dem Pensionistenverband eindrucksvoll gelungen“, so Pensionistenverbands-Präsident Dr. Peter Kostelka.

 

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Als „Meilenstein“ bezeichnete Kostelka die Anhebung der Ausgleichszulage auf 1.000 Euro: „Auch das war eine wichtige und richtige Forderung des Pensionistenverbandes und wir konnten sie durchsetzen.“

Für den Pensionistenverband gab es aber noch einen weiteren Grund, sich vorrangig für die Bezieherinnen und Bezieher von geringen Pensionen einzusetzen. Kostelka: „Die niedrigen Pensionen wurden von der Regierung bei der Steuerreform vergessen, sie gehen als einzige Bevölkerungsgruppe leer aus. Höhere Pensionen bekommen - übrigens auch schon heuer - 350 Euro Steuerentlastung, das sollte man bei der Beurteilung der Pensionsanpassung für 2021 nicht unerwähnt lassen. Niedrige Pensionen bekommen das nicht. Heuer nicht und auch nicht im nächsten Jahr. Deshalb galt unser Fokus den niedrigen Pensionen, die darüber hinaus auch stärker von der aktuell hohen Teuerung bei den Lebenshaltungskosten betroffen sind. Da geht es um ausgleichende Gerechtigkeit und vor allem auch um Vermeidung von Altersarmut. Und da ist kein Neid angebracht“ so Kostelka.

Im Übrigen habe Kostelka dem Bundeskanzler gegenüber eingewandt, „dass die Absenkung der Erhöhung von 3,5 Prozent bei 1.000 Euro auf 1,5 Prozent schon bei 1.400 Euro zu steil und zu hart sei. „Hier habe ich auf ein längeres Einschleifen auf eine höhere Pension (als der Endpunkt 1.400) hingewiesen“, erklärte der Pensionistenverbands-Präsident zum Ministerratsbeschluss und stellte klar: „Da sah der Bundeskanzler keine Änderungsoption“.

Rückfragehinweis:

Pensionistenverband Österreichs
Andreas Wohlmuth
Generalsekretär
0664/48 36 138

 

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